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Rezension: 80 Trauminseln (Gebundene Ausgabe)


In diesem wunderschönen und dabei informativen Bildband stellt Jasmina Trifoni 80 Trauminseln, auf denen man gerne für immer bleiben möchte, vor. Diese Inseln ordnet sie fünf Kapiteln zu und zwar: Europa, Afrika, Asien, Amerika, Ozeanien.

Jede der vorgestellten Inseln wird in einem kurzweilig zu lesenden Text porträtiert. Immer hat man die Chance, sich aufgrund beeindruckender Fotos eine Idee von der Schönheit der jeweiligen Insel zu machen. Das Motiv eines Fotos wird stets in wenigen Worten erläutert. Zudem erfährt man immer in der Rubrik Wissenswertes zu welchem Staat die fokussierte Insel zählt, wie groß die Fläche und wie weit die Entfernung zum Festland ist. Des Weiteren liest man Näheres zur jeweiligen Bevölkerungsanzahl, dem Hauptort, den klimatischen Bedingungen, der Landessprache und der Währung.

Auf einer Weltkarte zu Beginn des Buches sind die einzelnen Inseln eingezeichnet. Die meisten europäischen Inseln im Buch gehören zu Italien und Griechenland. Nur eine einzige französische Insel wird genannt. Es handelt sich dabei um die Insel "Porquerolles" an der provenzalischen Küste, 4 km vom Festland entfernt. Sie war die große Liebe des Autors George Simenon.

Von den Inseln Europas faszinieren mich "Ischia" und "Capri" am meisten. Beide Inseln werden im Buch der Trauminseln vorgestellt, weil sie zu den Inseln zählen, die eine breite Palette von Wünschen und Sehnsüchten stillen. Ischias Thermen zählen zu den bekanntesten weltweit. Wie man liest, soll Ischias Wasser den Körper und dessen Zauber die Seele heilen.

Interessant auch finde ich "Pico" auf den Azoren. Diese portugiesische Insel liegt 1678 km von Festland entfernt. Ihre Hauptstadt heißt übrigens Madalena. Die Insel ist UNESCO Welterbestätte aufgrund ihrer Kulturlandschaft, die geprägt wurde von Vulkanausbrüchen, die vormals schwarze, "kurios geformte Steine verstreut und tiefe Lavaröhren und Seen in die alten Calderen gegraben haben".

Den europäischen Trauminseln folgen afrikanische, wie etwa Sansibar, Lamu oder Rodrigues. Mein besonders Augenmerk gilt hier allerdings der Insel "Prasilin", die der Republik der Seychellen angehört. Die Entfernung zum Festland beträgt 1505 km. Hier sollen die strengsten Umweltgesetze des Planeten ausgearbeitet worden sein und hier setzt man ausschließlich auf Ökotourismus.


Beeindruckt auch bin ich von der Insel "La Réunion". Sie liegt 2110 km vom Festland entfernt und ist französisches Überseegebiet. Die drei Vulkane der Insel zählen zum Weltkulturerbe und gelten wohl als die Hauptattraktion.

Von den vorgestellten asiatischen Inseln macht mich "Langkawie" besonders neugierig. Dort hat man Gelegenheit auf urwüchsige Regenwälder zu blicken. Auf dieser Insel befindet sich eine der spektakulärsten Brücken des asiatischen Kontinent, über die man im Buch Näheres erfährt und sich auf einem Foto einen guten Eindruck verschaffen kann.

Die Insel, die man im Kapitel USA vorfindet möchte ich am liebsten alle besuchen. Eine habe ich bereits gesehen und zwar die "Isla Mujeres" , die zu Mexiko gehört. Sie liegt 13 km von Festland entfernt. Ich erinnere mich ungern an die Rückfahrt von dieser wunderschönen Insel während eines Hurrikans. Was ich nicht wusste, ist, dass auf dem Meeresboden versunkene Statuen zu besichtigen sind. Getaucht wäre ich dort allerdings ohnehin nicht, weil das Gebiet bekannt ist für seine gefräßigen Haie.

Saint John muss schön sein und natürlich auch Antigua. Diese Insel verfügt über 365 Strände. Ganz unglaublich! Dann gibt es noch die Insel "San Blás" . Dort bewahrt das Volk der Kuna die Seele der Karibik. Vielleicht ist es interessant, diese auf geheimnisvolle Art kennenzulernen.


Geradezu überwältigt bin ich von den Bildern einiger Inseln in Ozeanien, z.B. von "Kangaroo Island". Das Klima soll dort fast mediterran sein. Die Insel gilt als Feinschmeckerparadies, zudem gibt es hier diverse Nationalparks, in denen man Kängurus und Koalas begegnen kann.

Müsste ich mich für eine der 80 Inseln entscheiden, so würde ich vermutlich "Viti Levu" wählen. Sich dort für ein halbes Jahr zurückzuziehen, um auf ganz neue Gedanken zu kommen, muss wundervoll sein. Ich vermute in "Viti Levu" das eigentliche Paradies auf Erden, aber vielleicht ist es ja doch nirgendwo.

Ein sehr schönes Buch, das den Leser lehrt, wie schön es auf unserer Erde wirklich ist.

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