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Rezension:Neuseeland: Im Land der weißen Wolke (Gebundene Ausgabe)

Der Autor Thomas S. Frank und der Fotograf Clemens Emmler haben dieses reich bebilderte Buch auf den Weg gebracht. Hier lernt man ausführlich die Schönheiten Neuseelands kennen, dessen wichtigste Orte man anhand von vorangestelltem Kartenmaterial zunächst geografisch einzuordnen vermag.

Die Nordinsel wird durch die Themenbereiche der winterlose Norden, der entlegenere Osten, der brodelnde Kern sowie das kulturelle Zentrum abgedeckt und die Südinsel mittels der Themenbereiche sonniger Norden im Süden, Neues im Osten, wilde Westküste und tief im Süden. Zum Ende des Buches kann man sich in einen praktischen Reiseteil einlesen, auf den ich später in meiner Rezension noch zu sprechen komme.

Lobenswert in diesem Buch ist, dass sich der Text- und der Bildteil die Waage halten und man Seite um Seite aufgrund der Bilder auf die begleitenden Texte neugierig gemacht wird.

Man erfährt historisch Wissenswertes aber auch Näheres über die Bewohner, so etwa dass auf 100 Kiwis heute 76 Weiße und 15 Maori kommen und dass Menschen aus Asien die dynamischste ethnischste Gruppe im Land darstellen. Man liest des Weiteren Lehrreiches über die Agrarstruktur und über die Mentalität der Bewohner dort.

Die Hauptstadt Polynesiens wird fokussiert, auch die Reste der Riesenbäume im Norden der Nordinsel und anschließend lernt man alle wichtigen Orte und Regionen beider Inseln näher kennen. Mich fasziniert dabei der brodelnde Kern der Nordinsel am meisten, weil dort Geysire fauchen, Schlammtümpel Kochen, Thermalquellen sprudeln und heiße Wasserlöcher am Siedepunkt dampfen, (vgl.: S.72).

Bemerkenswert auch ist das kulturelle Zentrum der Nordinsel und hier die Stadt Martinborough, auf die der Autor einen nicht grundlos einen Toast ausspricht.

Die Südinsel beeindruckt landschaftlich aufgrund ihrer Lieblichkeit, wobei Marlborough Sounds unumstritten zu den schönsten Küstenlandschaften in ganz Neuseeland zählen sollen. Die Fotos lassen diesbezüglich keine Fragen offen. Ein Traum.
Doch auch die wilde Westküste sollte man sich bei einem Besuch der Inseln ansehen, speziell wenn man ein Liebhaber romantischer Landschaften ist.

Wer sich schnell einen Überblick über die TOP 10 der Insel verschaffen möchte, wird zum Schluss des Buches dahingehend bestens bedient. Die beiden Nationalparks sollte man nicht verabsäumen auszusuchen, wenn man in Neuseeland weilt, sicher allerdings auch auf einschlägigen Festivals und Events tummeln, sofern man Geselligkeit und Einsamkeit im Wechsel schätzt.

Der Zeittafel kann man die wichtigsten historischen Ereignisse der Insel entnehmen, auch gibt es sehr gute Hinweise, wo man übernachten und genießen kann. Eine Reihe weiterer Kurzinfos macht deutlich, dass dieses Buch eine gute Basis für einen geplanten Neuseelandaufenthalt darstellt.

Empfehlenswert.
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