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Rezension: Budapest- Zeit für das Beste- Highlights-Geheimtipps-Wohlfühladressen- Bruckmann

Dieses Taschenreisebuch hat der Journalist Sebastian Garthoff und der Fotograf Daniel Kaldori auf den Weg gebracht. Im vorderen Buchdeckel befindet sich ein Kartenausschnitt der Innenstadt von Budapest. Gleich auf den ersten Seiten werden die Top Ten der Stadt beschrieben. Das ist nicht uninteressant, speziell für die Reisenden, die nur ein Wochenende zur Verfügung haben. 

Der Einleitung und einem kurzen darin eingebundenen Steckbrief von  Budapest kann man einen guten Überblick über diese interessante Stadt entnehmen, die ich vor vielen Jahren erstmals besuchte und mich damals sofort in sie verliebte, weil sie voller Poesie ist. 

Man erfährt in der Einleitung beispielsweise Wissenswertes zum Freiheitsdrang und den Niederlagen der Budapester im Laufe ihrer Geschichte, liest wie die Ungarn die Welt veränderten und kann sich einen Überblick über die Geschichte verschaffen. Natürlich wird auch auf den 23.Oktober 1956 hingewiesen. Damals flüchteten Hunderttausende Ungarn ins Asyl. 

Der Reiseführer ist in die Kapitel: 
Innenstadt und Burgenviertel
Prachtviertel und Prachtmeile 
Zwischen Buda und Pest 
Entlang der Ringe 
Jüdisches Viertel
Umgebung und Ausflüge
Reiseinfos
untergliedert

In jedem Kapitel gibt es Kartenmaterial. Die einzelnen Stadtregionen werden sehr gut beschrieben. Es werden zudem Autorentipps erteilt, auch zu edlem Schuhwerk und immer wieder Infos und Adressen zu Essen und Trinken, Übernachten und natürlich auch zu Sehenswürdigkeiten übermittelt. 

Die Kapitel sind alle reich bebildert und machen neugierig. Es führt zu weit auf den Inhalt der Reiseziele näher einzugehen. Besuchen würde ich bei einem nächsten Aufenthalt gewiss das Jüdische Viertel, die Große Markthalle und auch das Gellert-Bad, das eines der Prachtbeispiele des ungarischen Jugendstils darstellt. 

Gewiss sollte man sich alle Sehenswürdigkeiten anschauen und damit auch die Kettenbrücke und die Fischerbastei, doch mich würde heute mehr die Margareteninsel interessieren, wo es (wie der Rundgang deutlich macht) auch viel zu sehen gibt aber man  fernab vom großen Touristenstrom der Fischerbastei Ruhe findet.

Die Oper sollte man besuchen und natürlich eines der legendären Café-Häuser. 

Hier muss ich an Sandor Marai denken und stelle mir vor wie er einst  in einem dieser  Café-Häuser saß und schrieb. Er zählt zu jenen, die der Stadt Poesie einhauchten.

50 Highlights lernt man kennen. Übersichtskarten und Detailpläne verhelfen zu einer raschen Orientierung. Eine großartige Metropole mit Thermalbädern und so vielem anderen mehr. Man sollte die Stadt besuchen. Mit diesem Reiseführer ausgestattet kann eigentlich nichts schief gehen.

Empfehelnswert.
Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Verlag und können das Buch dort bestellen.
http://www.bruckmann.de/titel-6827-budapest_undndash_zeit_fuer_das_beste_0.html. Sie können es aber auch bei ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.

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