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Rezension:Reiseführer Côte d'Azur - Zeit für das Beste: Highlights, Geheimtipps und Wohlfühladressen entlang der französischen Mittelmeerküste von Saint-Tropez ... Highlights, Geheimtipps, Wohlfühladressen (Broschiert)

Dieser außerordentlich gute, reich bebilderte Reiseführer im handlichen Taschenbuchformat wurde von Peter Ott und Andreas Fischer auf den Weg gebracht. Auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels ist ein aufklappbarer Kartenausschnitt zu sehen, der alle wichtigen Orte an der Côte D`Azur zeigt.

Da ich schon sehr oft an der Côte war, meine ich die Qualität dieses Reiseführers recht gut beurteilen zu können. Zunächst wird mit den TOP TEN der sehenswerten Orte aufgewartet. Mein Lieblingsort Saint-Paul-de-Vence ist dabei. Das hat mich schon mal zufrieden gestellt. Es folgt ein sogenannter Steckbrief der Region und man erhält zudem einen zweiseitigen historischen Überblick. Der Reiseführer ist in nachstehende Rubriken untergliedert:

Östliche Küste und Alpes
Maritimes Hinterland der Alpes
Maritimes Monaco und Monte Carlo
Das Verdon –Gebiet Westliche Küste und das Var
Das Hinterland des Var
Reiseinfos

Zu den einzelnen Orten, die den Rubriken zugeordnet sind, erhält man Infos und Adressen im Hinblick auf Sehenswürdigkeiten, Essen und Trinken, Übernachtungen, Einkaufsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Aktivitäten unterschiedlicher Art. Zudem wird mit einer Vielzahl brauchbarer Autorentipps aufgewartet.

Gefallen hat mir, dass man sehr schön über Cap Ferrat und Beaulieu –sur –Mer berichtet hat, auch Villefranche wurde bestens skizziert und man hat Nizza exzellent präsentiert. Leider kenne ich dort noch nicht das Musée Matisse. Die Beschreibung allerdings macht mich neugierig. Das Picasso-Museum in Antibes hingegen ist mir bekannt. Es ist sehr gut beschrieben.

Ich möchte an dieser Stelle nicht alle Orte aufzählen, doch zu Saint-Paul-de Vence einige Worte verlieren, weil es in meinen Augen einer der schönsten Orte auf dieser Erde ist. Die mittelalterliche Stadt liegt oberhalb von Antibes und zeichnet sich durch eine überwältigende Kunstpräsenz aus. Sehr gut wird über die Künstlerszene berichtet und auch über die Fondation Maeght, die man besuchen sollte, wie ich auch meine. Unvergesslich dieser Kunstgenuss

Auch Grasse ist sehr gut skizziert; die Stadt der Düfte wird hier auch historisch bestens nahegebracht. Biot, die Heimat der Glasbläser, Töpfer und Keramiker ist ein Thema, das man sich auch nicht entgehen lassen sollte und Monte Carlo sollte man gesehen haben, obschon diese Stadt nicht zu meinen Lieblingsorten an der Côte zählt, ebenso wenig wie Cannes. Nizza hat viel mehr zu bieten, den Blumenmarkt, die Altstadt etc., etc.

Sehr gut beschrieben ist Saint-Raphael und Frejus, auch Saint-Tropez, das ich irgendwann einmal im Winter besuchte, in einer also Zeit, wo dieser Fischerort noch  sehr ursprünglich erscheint. In Hyères war ich auch schon mal, irgendwann im September. Lange ist`s her. Die Beschreibung macht Lust, den Ort erneut aufzusuchen, doch noch lieber die Ile de Porquerolles, die ich leider noch nicht kenne, aber deren Beschreibung dazu einlädt, sie zu besuchen.

Wie auch immer, eine Fülle von Orten wird hervorragend beschrieben und der kleine Sprachführer zum Schluss macht es möglich, sich zumindest ein Zimmer und etwas zu essen und zu trinken bestellen zu können, auch wenn man nicht Französisch spricht.

50 Highligts werden sehr gut beleuchtet. Die Übersichtskarten und Detailpläne helfen dabei, sich schnell zu orientieren. Geheimtipps und Wohlfühladressen überzeugen. Man ist klug beraten, den Reiseführer zur Hand zu haben, wenn man Vorort viel sehen möchte.

 Sehr empfehlenswert.

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