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Rezension:400 Geheimtipps, die Sie nie vergessen werden (Gebundene Ausgabe)

Dieser Bildband von National Geographic thematisiert 400 Geheimtipps für Reisen, die man, sofern man Glück hat, bis zum Ende seiner Tage in Erinnerung behält. Die Reisebeschreibungen sind in neun Kapitel untergliedert und beginnen mit dem Kapitel "In luftiger Höhe".

Die einzelnen Reisen werden hier, wie auch in den Folgekapiteln, sehr gut beschrieben. Zu jedem Reiseziel gibt es traumhafte Fotos. Stets werden neben einem halbseitigen Textporträt Infos zur besten Reisezeit, zur Anreise, zur Reiseplanung und zu entsprechenden Websites genannt. Dazu gibt es ferner eine große Anzahl von Spezialtipps. 

Zusätzlich zu den Reisen, die in luftige Höhen, in die wunderbare Wildnis, zu Trauminseln, zu entlegenen Pfaden, in die geheimnisvolle Geschichte, zu stillen Oasen, zu verborgenen Schätzen, unentdeckten Dörfern und zu Stadtverstecken führen, erhält man in den einzelnen Kapiteln Top- Ten- Listen mit ganz besondern Reisehighlights, so etwa die TOP TEN der Häuser mit lebendiger Geschichte. 

 Im ersten Kapitel haben mir es die verschneiten Alpengipfel um das Bergdorf Mürren sehr angetan, aber auch der Meerblick von Bonifaco, der Stadt an der Steilküste des korsischen Südzipfels, ist gewiss eine Reise Wert. Begeistert auch hat mich u.a. die Beschreibung der Kurischen Nehrung, die dem Kapitel Wildnis zugeordnet ist. 

 Bei den Trauminseln sind es die Adriainsel Korcula und die niederländische Insel Texel, die ich sofort besuchen würde und von den Inseln inmitten einer Stadt wohl in erster Linie die Margareteninsel in Budapest. Texel entspricht dabei am meisten meiner derzeitigen Stimmungslage. Die Lavendelfelder in der Provence haben mir schon immer angetan. Darüber wird im Buch sehr einladend berichtet, aber auch über die alte Inkastadt Choquequirado über das syrische Palmyra, über römische Stätten und andere Reiseziele mehr. 

In jüngster Zeit fühle ich mich am meisten von stillen Oasen angezogen und habe mich mit großem Interesse in die Beschreibung besinnlicher Kreuzgänge vertieft. Allerdings faszinieren mich städtische Uferwege noch immer. Am Newa in Petersburg, aber auch am Tejo in Lissabon würde ich gerne entlang schlendern und die Eindrücke später niederschreiben. Mitunter werden Wünsche ja schneller wahr als man glaubt. Empfehlenswert.

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