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Rezension: Cool Escapes

In diesem Prachtband geht es nicht um Preise, sondern es geht um Träume, um Schönheit und Stil. Gezeigt werden 83 außergewöhnliche Refugien und Hotels, abseits ausgetretener touristischer Pfade. Im Index auf den letzten Seiten erfährt man Näheres zu diesen traumhaften Orten, allerdings erfährt man nicht, was der Aufenthalt dort kostet. Darin sehe ich keinen Mangel, denn bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen Hotelführer, sondern um ein Märchenbuch für Erwachsene.:-)) Märchen können manchmal wahr werden. Das zeigen diese Beispiele.

Die wundervollen Fotos werden von erläuternden Texten Bärbel Holzbergs begleitet. Diese Texte sind in englischer, deutscher, französischer, spanischer und italienischer Sprache abgedruckt.


Die gezeigten Hotels befinden sich in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten, in Amerika, in Asien und dem Süd Pazifik. Es ist unmöglich auf alle Orte näher einzugehen, deshalb erlaube ich mir einige der schönen Stätten hervorzuheben.


Von den Hotels in Europa bin ich von dem "Castello del Nero" im Herzen des Chianti auf halben Weg zwischen Florenz und Siena besonders begeistert. Es handelt sich bei diesem Hotel um einen alten Adelssitz aus dem 12. Jahrhundert. Die bejahrten Terrakottaböden verleihen dem Ambiente, in dem edle Stoffe nicht fehlen, einen ganz speziellen Reiz.


An den Ausläufern des Luberon befindet sich "La Bastide de Marie". Dieses Refugium mit 15 Zimmern und Suiten hat sogar einen hauseigenen Weinberg. Die Zimmer sind überaus geschmackvoll eingerichtet. Gezeigt wird u.a. ein gusseisernes Himmelbett mit geschmackvollen Stoffen bezogen, das für eine romantische Stimmung sorgt und ein beinahe mittelalterliches Ambiete im Außenbereich. Palmen und eine sternförmige Lampe lassen den Eindruck entstehen, man sei um Morgenland angekommen.


Die "Bastide St. Mathieu" in der Nähe von Grasse ist ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, in deren Außenanlage Lavendel, behütet von einer steinernen Putte, blüht und sicher wunderbar duftet. Die Zimmer sind rustikal aber sehr geschmackvoll eingerichtet. Dort einige Tage zu verbringen, ist gewiss sehr erholend.


Die Außenanlage von "Cap Rocat" auf Mallorca beeindruckt mich, weil sie fast maurisch wirkt, zumindest abends durch ihr Lichterspiel. Die Zimmer sind sehr schlicht eingerichtet und laden durch ihre Farbwahl zum Verweilen ein.


Begeistert bin ich von enem Refugium in Cotas/Potugal. Es heißt "Quinta da Romaneira". Offenbar gibt man dort den Gästen Gelegenheit zu netten Stunden im Freien unter Olivenbäumen. Solche Plätze sind traumhaft gestaltet mit vielen sandfarbenen Kissen und einem Baldachin, der Halt im jeweiligen Olivenbaum findet. Hier in netter Begleitung ein Glas Wein zu trinken, muss paradiesisch sein.


Die Hotels in Marocco "Kasbah Tambot" und "Dar Ahlam" sind besonders märchenhaft. Ein wahr gewordener Traum scheint nicht zuletzt das "Oberoi Mauritius" auf Mautitius zu sein. Der Blick ins Freie von dem geschmackvoll eingerichteten Hotelzimmer aus, wirkt fast surreal, wie aus einer anderen Welt. So schööööön!


Das "Saruni Samburu" in North Kenia lohnt es gewiss aufzusuchen. Dort kann man von einem Außensitz aus, die kenianische Landschaft und ihre Tierwelt betrachten und das von einem Himmelbett aus. Der Strand unweit von der "Beguerra Lodge" in Mozambique ist so weiß, wie ich selten einen Strand gesehen habe. Im Hotel dominieren Orangetöne und bilden einen wunderbaren Kontrast am Strand, wo die Gäste unter orangefarbenen Sonnensegeln das Meer genießen können.


Es ist unmöglich all die schönen afrikanischen Hotels zu benennen. Jedes einzelne ist es Wert gelobt zu werden.


Die Hotels in den USA haben ein oftmals sehr sachliches Ambiente. Sie sind edel und schön eingerichtet, treffen aber nicht meinen Geschmack. Ganz anders das "Varana" und das "The Tides Riviera Maya" in Mexiko. Solche Anwesen bleiben ewig in Erinnerung, weil sie alles bieten, was man sich an Außergewöhnlichem vorstellen kann. Wie schön muss es sein, inmitten all des tropischen Grüns in einer Hängematte zu liegen und das Ambiente in sich aufzunehmen.


Das "Cocos Hotel" auf Antigua würde ich vermutlich nie mehr verlassen, wenn ich mich dort hin begeben würde. Es ist im Grunde relativ einfach eingerichtet, aber der Blick aufs Meer ist kaum zu übertreffen. Im Regenwald Costa Ricas liegt die "Pacuare Lodge". Hier im Himmelbett zu ruhen und den Geräuschen des Regenwaldes zu lauschen, dürfte einer Erinnerung an das verlorende Paradies sehr nahe kommen.


Es folgen weitere schöne Impressionen von Traumhotels in aller Welt. Unmöglich, all diese zu benennen. Sehr angetan bin ich von "The Nam Hai" in Vietnam, weil es eine unendliche Ruhe ausstrahlt und durch schlichte Eleganz beeindruckt. Die Außenanlage mit den gepflegten Palmen am Swimming-Pool, der sich ins Meer zu ergießen scheint, ist fantastisch.


Hotelimpressionen wie diese sind für Menschen gedacht, die sich am Schönen erfreuen wollen und sich die Sachinformationen anschließend im Internet besorgen. Zahlen stören bei solchen Anblicken. Ganz klar.


Ein wirklich gelungener Bildband mit traumhaften Fotos.
Das rezensierte Produkt ist überall im Handel erhältlich.




Rezension Helga König: Seychellen

Franz Binder stellt in diesem Buch fotografisch die Seychellen vor. Die vielen traumhaften Fotografien werden von informativen Texten begleitet. 32 Inseln umfassen die im indischen Ozean liegenden Seychellen.Es handelt sich hierbei um Mahé, die Insel, auf der 85 Prozent der Touristen beherbergt werden, nicht zuletzt, weil es hier die meisten Unterkünfte gibt. Der breite palmengesäumte Sandstrand der Beau Vallon Bay im Nordwesten der Insel ist das touristische Zentrum der Seychellen mit knapp einem Drittel aller Hotels, Restaurants und weiterer touristischer Einrichtungen. Um diese Insel sind rund 65 Strände verteilt, aber auch die dicht bewachsene Bergwelt im Inselinneren bietet viele Attraktionen.

Man liest von den Inseln um Mahé. Zu dieser Inselgruppe gehören Sainte- Anne, Moyenne, Round, Long, Cerf sowie die winzigen Inseln Cachée. Diese Inseln sind zum Sainte-Anne-Marine- Nationalpark zusammengefasst.Das weiter auf dem Meer gelegene Beacon Island gehört nicht mehr dazu, ist aber auch Naturschutzgebiet und ein guter Tauchplatz. Sainte Anne ist ein Luxusresort der Beachcomber-Gruppe.Die zweitgrößte Insel der Seychellen ist Praslin. Einst hieß Praslin " Isle de Palme", weil sie die Heimat der sagenumwobenen "Coco-de-Mer-Palme" ist. Ihr Geheimnis lüftet Franz Binder für neugierige Leser.

Der Autor zählt weiter die Inseln um Praslin sowie Silhouhette und North auf, um dann von La Digue zu berichten. Die Strände dieser Insel mit ihren großartigen Granitformationen zählen zu den spektakulärsten des Indischen Ozeans, besonders Anse Patates oder Petite Anse sind wildromantische Tropenstrände.Aufgeführt sind auch Félicité und umliegende Inseln aber auch Frégate, der einstige Schlupfwinkel von Piraten, der heute eine Privatinsel mit einem der exklusivsten Ferienresorts der Welt ist.Die beiden einzigen Koralleninseln Bird und Denis liegen am nördlichen Rand des Mahé -Plateaus. Zu den "Äußeren Seychellen" zählen die Koralleninseln Amiranten, die Alphonse-Gruppe, Plate und Coetivy, die Farquhar-Gruppe und die Aldabra-Gruppe.

Die höheren Inseln bestehen aus Granit und Syenit, haben schroffe Steilküsten und ein bewegtes Relief. Sie sind der Rest einer isolierten kontinentalen Scholle. Die übrigen Inseln sind niedrige Koralleninseln. Das Klima ist tropisch-ozeanisch mit gleichbleibenden Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Für die Seychellennusspalme, ein Endemit, besteht ein Naturschutzgebiet auf Praslin, streng geschützt ist auch das Aldabra-Atoll, wegen seiner seltenen Tier- und Pflanzenarten. Entdeckt wurden die Seychellen übrigens im 16. Jahrhundert von den Portugiesen. 1743 nahmen die Franzosen sie in Besitz. 1794 wurde sie dann von den Briten erobert. Ihre Unabhängigkeit erzielten sie erst 1976.

Die Fotos in diesem Buch können nicht genug gelobt werden. Ich habe solche Strände noch nie zuvor gesehen. Die Landschaft ist wirklich paradiesisch. Beeindruckend sind die wuchtigen, an moderne Skulpturen erinnernden Granitfelsen, die den eigentlichen Reiz vieler Seychellenstrände ausmachen. Je nach Richtung des Passatwindes rollen große Wellen an die Strände, die nicht durch vorgelagerte Koralleninseln geschützt sind. Ein großartiges Spiel der Natur. Der ständigen Veränderung unterliegen die Strände der Koralleninseln. Das Meer nimmt stets aufs Neue am Strand wachsende Bäume mit sich.

Wie eng verbunden viele Seychellois mit dem Meer leben , zeigen verschiedene Fotos unmissverständlich.
Neben den zauberhaften Granitlandschaften bieten die Strände der Seychellen auch viele subtile poetische Eindrücke, wie etwa den Blick durch die Kasuarinenzweige auf die im letzten Abendlicht glänzenden Zweige.
Man lernt die Vogelwelt, die Pflanzen, die Schildkröten und die Fische in der Region kennen.

Wunderschön sind die Papageienfische, von denen es etwa 80 Arten gibt. Mit ihrem schnabelartigen Gebiss können sie sogar Äste von Korallen abbeißen. Der Leoparden-Drückerfisch ist einer der schönsten Fische seiner Art. Dass dieser wunderschöne Fisch selbst Taucher sehr aggressiv attackieren und dabei auch kräftig zubeißen kann, mag man nicht glauben, denn er sieht völlig ungefährlich aus. Ebenso schön und dabei wenig angriffslustig ist der rote Madagaskar-Kardinalvogel. Er kommt fast auf allen Inseln der Seychellen vor und bewundert täglich aus den Luft die paradiesische Insellandschaft, in der er sich nicht grundlos sehr wohlfühlt.


Rezension: Cornwall :Devon Somerset Wiltshire (Gebundene Ausgabe)

Der Autor Reinhard Ulbrich und der Fotograf Ingolf Pompe stellen in diesem Buch den äußersten Südwesten England vor. In Cornwall ist der legendäre König Artus allgegenwärtig. Er beflügelt noch immer die Fantasie, wenn man sich in dieser schönen Region, in der viele exotische Pflanzen gedeihen, aufhält.

Das Kapital des Südwestens sind weite, unzersiedelte Landschaften. Hier lebt man noch mit der Natur. An Weideland herrscht kein Mangel, weder in den grünen Hügeln Dartmoors, im Naturschutzgebiet New Forest, in Hampshire oder an der Küste von Cornwall. Das Klima ist ungewöhnlich mild wegen des Golfstroms. Die Temperaturen liegen fünf bis sechs Grad höher, als es der geografischen Breite entspricht. Traumhaft sind die Landschaftsgärten des 18. Jahrhunderts wie etwa der "Prior Park" in Bath mit seiner palladianischen Brücke.
Den im Buch enthaltenen Daten und Bildern zur Geschichte ist zu entnehmen das Südwestengland ein altes Kulturland ist, das bereits 4500 v. Chr. nachweislich besiedelt war. 4000-3000 v. Chr. entstanden Steinkreise und Kulturanlagen, auch die Hauptteile von Stonehenge. Ab 800 v. Chr. bildete Cornwall das Kernwohngebiet der Kelten.

Man liest von englischen Autoren, die Südwestengland als literarische Kulisse nutzten. Zu diesen Schriftstellern zählen Agatha Christie, Daphne de Maurier, Arthur Conan Doyle und Rosamunde Pilcher.
Im Buch wird auf die Meisterwerke englischer Frühgotik hingewiesen, so etwa auf die Kathedrale von Wells in der Grafschaft Somerset und die Kathedrale von Salisbury, deren reich gegliederte Westfassade mit zahlreichen Spitzbögen und Skulpturen geschmückt ist. Skizziert wird auf zwei Seiten die englische Küche u.a. das deftige "English Breakfast" und Klassiker wie die "Cornish Pastry" oder der "Devonshire Cream Tea".
Das alljährliche Pferderennen in Ascot kommt zur Sprache aber auch Schloss Windsor, das sich seit über 900 Jahren im Besitz der britischen Königsfamilie befindet.

Zauberhafte Fotos u.a. von dem Ort Buckler`s Hard und dem Abendhimmel über Stonehenge, begeistern ebenso, wie die Aufnahmen der mittelalterlichen Fachwerkhäuser in Salisburys Altstadt. Man liest alles Wissenswerte über die Grafschaften Wiltshire und Hampshire und erfährt u.a. , dass in Southampton 1620 die Pilgerväter mit ihrer berühmten Mayflower in See stachen und mit ihrer Reise den Grundstein für die Entwicklung der USA legen sollten. Die Isle auf Wight lernt man kennen. Dort befindet sich Großbritanniens regenärmster Ort: die auf natürlichen Terrassen angelegte Stadt Ventor. Im Norden der schönen Insel gibt es lohnenswerte Ziele, wie etwa Osborne House, der Lieblingslandsitz von Queen Victoria.

Sehr schön ist die Gesamtansicht der Kathedrale von Salisbury, die im 13. Jahrhundert aus silbergrauem Kalkstein errichtet wurde und als stilistisch einheitlichster Sakralbau Englands gilt. Das eingangs bereits erwähnte Stonehenge wird näher beschrieben. Archäologische Ausgrabungen ergaben, dass die Anlage in mehreren Bauphasen entstand. Der jahrtausendenalten Magie kann man sich kaum entziehen. Vorgestellt werden des Weiteren die Grafschaften Somerset, Dorset und Avon. Interessant scheint hier der Ort Bath zu sein. Dort finden sich 2000 Jahre alte Thermen und römische Badetempel ebenso wie gregorianische Bürgerhäuser und Museen.

Auch Orte wie Glastonbury und Cresent haben historisch viel zu bieten. Lange glaubte man, dass König Artus und seine Gemahlin in der Kathedrale von Glastonbury ihre letzte Ruhe fanden. Sehr schön ist der Exkurs über englische Landschaftsgärten. Den Aufnahmen ist zu entnehmen, dass in Abbey Gardens auf Tresco auch subtropische Pflanzen gedeihen. Man erfährt, dass das härteste Gefängnis Europas einst "Dartmoor Prison" war. Errichtet wurde es 1806 für die Gefangenen der Napoleonischen Kriege. Nahezu 2000 Insassen sollen den harten Haftbedingungen im Lauf der Zeit zum Opfer gefallen sein. Über Piraten wie Francis Drake und Entdecker wie James Cook wird berichtet, nicht zuletzt, weil von Südwestengland aus in See stachen.

Traumhaft mutet die " Englische Riviera" an . In der Bucht von Blackpool Sands bei Stoke Fleming fühlt man sich gewiss wie in Süditalien. Näheres erfährt man in der Folge über die Kathedrale von Exeter. Das Zusammenspiel verschiedener Stilrichtungen ist typisch für diese Kathedrale. Hier gehen frühe englische Einflüsse Hand in Hand mit Elementen der Hochgotik. Das 91 Meter lange gotische Deckengewölbe, welches auf sechzehnteiligen Pfeilern aus Purbeckmarmor ruht, mutet wie eine Allee aus Stein an.

Begeistert hat mich auch der Bericht und die Bilder der Vogelinsel Lundy und die Bilder der schönsten westenglischen Dörfer, der reetgedeckten Fachwerkhäuser und der hübschen Gärten dort .
Einige Bilder auf den letzten Seiten haben es mir besonders angetan, so etwa das Foto von der Ruine der sagenumwobenen Burg Tintagel an der steilen Nordküste Cornwalls. Dort soll König Arthus das Licht der Welt erblickt haben. Reisende sollten nicht versäumen die Künstlerkolonie St. Ives aufzusuchen. William Turner, der Zauberer des Lichts unter den englischen Malern weilte einst dort und war so begeistert, dass er gemeinsam mit James Whistler den "St. Ives Art Club" gründete.

Am Ende des schönen Bildbandes werden vier Routen für Genießer genannt und wichtige Daten für Reisende aufgeführt.

Die Karte von Südwestengland auf den ersten Seiten sollte man sich immer wieder zu Gemüte führen, wenn man von den einzelnen Orten liest. Wer weiß schon auf Anhieb wo Mousehole liegt?

Für Liebhaber schöner Reisebuchliteratur ist dieses Buch ganz gewiss eine Bereicherung.


Rezension:Timbuktu und seine verborgenen Schätze (Gebundene Ausgabe)

Timbuktu ist eine Oasenstadt im mittleren Mali, nördlich des Niger. Diese historische Stadt, die ihre goldenen Zeiten im Mittelalter erlebt hat, ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Timbuktu wurde um 1000 gegründet, war vom 14. Jahrhundert bis zur Eroberung durch die Marokkaner 1591 der südlichste Handels- und Kulturmittelpunkt des islamischen Westafrikas. Seit 1780 beherrschten die Tuareg Timbuktu. Erstaunlicherweise hat erst 1828 ein Europäer - R. Caillié- das Land erreicht.

Einst war Timbuktu eines der großen Zentren der islamischen Wirtschaft. Heute beherbergt diese Stadt die meisten Handschriftensammlungen in Westafrika. In Timbuktu gibt es allein 60 private Bibliotheken. Mit sehr viel Sorgfalt und Liebe zum Buch wurden diese Sammlungen einzelner Familien von Generation zu Generation bewahrt.

Man liest von der tausendjährigen Geschichte Timbuktus , dem literarischen Erbe vor Ort und erhält aufgrund einer Fülle von beeindruckenden Fotos einen Einblick in das Leben dieser uralten Stadt, aber auch von deren Stadträndern. Dort halten sich Nomaden mit ihren Herden auf, um ihre Tiere an den Flussufern zu weiden.
Timbuktu ist übrigens von Wüstendünen umgeben. Auf einem der Fotos ist eine simple Ledersandale abgelichtet, die erahnen lässt wie beschwerlich traditionelle Wüstendurchwanderungen sind. Eine Reise von Timbuktu nach Zagora im nördlichen Marokko dauert 52 Tage.

Beeindruckend sind die Fotos von Timbuktus Sankoré- Moschee aus dem 14. Jahrhundert. Das Viertel, wo sich diese Moschee befindet, wurde zum bevorzugten Wohnort von Gelehrten und Lehrern.

Ausführlich wird man über die Ausbreitung des Islams in Timbuktu aufgeklärt. Interessanterweise verschleiern bei den Tuareg, anders als in vielen anderen muslimischen Gesellschaften, die Männer, nicht die Frauen ihr Gesicht.

Der Handel quer durch die Sahara wird thematisiert, auch der ehemalige Sklavenhandel. Alles historisch Wissenswerte, bis hin zur französischen Kolonisation kommt zur Sprache.

Fasziniert bin ich noch immer von den Porträtaufnahmen der Bewohner Timbuktus, von der Farbenpracht der Turbane und den eindringlich blickenden, blitzgescheiten Augen, die oftmals sehr viel Güte verheißen.

Sehr interessant ist das Kapitel, das das gelehrte Timbuktu thematisiert und über die islamische Lehrtradition ausführlich informiert. Illustriert werden diese inhaltsreichen Texte mit Fotografien alter Schriften.
Timbuktus Kopiergewerbe und die kaligrafischen Traditionen Westafrikas bleiben nicht unerwähnt und man erhält einen breitgefächerten Eindruck von den Bibliotheken und Gelehrten einst und jetzt.

In Timbuktu zollt man dem Buch wie kaum an einem anderen Ort der Welt Respekt. Grund genug auf diesen Ort aufmerksam zu machen.

Dieses wunderschöne , hochinformative Buch macht dies unmissverständlich klar.



Rezension: Norwegen (Gebundene Ausgabe)

Der Autor Lothar Schneider und der Fotograf Fritz Dressler stellen in diesem Buch dem Leser Norwegen vor. Zunächst erfährt man Essentielles über die Geschichte des Landes, das bis zum 9. Jahrhundert aus verschiedenen Königreichen bestand, die um 872 erstmals durch Harald I.Harfägre vereinigt wurden. Bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts unternahmen die norwegischen Wikinger zahlreiche Raub-, Erkundungs- und Handelszüge. Diese führten sie bis nach England, NW-Frankreich, Grönland und an die nordamerikanische Küste. Das Christentum kam über England nach Norwegen und wurde um 1000 von den Königen Olaf I. und Olaf dem II. gewaltsam verbreitet. Von Beginn an gab es dynastische Verbindungen zwischen den Königshäusern Dänemarks, Norwegens und Schwedens. Schneider skizziert die historische Entwicklung bis zum heutigen Tage und berichtet in der Folge von der Sprache und Kultur des Landes. Dabei kommen die beiden Nationaldichter Ibsen und Hamsun zur Sprache, der Musiker Eduard Grieg und der Maler Edvard Munch.

Norwegen ist die Wiege des Skilaufs und das Land des Wintersports. Zwei- bis vierspurig verlaufen die Loipen durch die Wälder und über zugefrorene Seen. Sportliche Läufer kommen ebenso auf ihre Kosten wie der geruhsame Wanderer. Man erfährt, weshalb Norwegen ein Reiseland ist und begreift dies sofort, wenn man die vielen schönen Bilder bewundert. Beeindruckend sind der kahle Felskoloss am Nordkap, der steil ins Meer fällt, aber auch die Fotos vom Polarlicht.

Oslo, die Hauptstadt des Landes, lernt man im Anschluss näher kennen. Die Stadt mit seiner geschützten Lage am Oslofjord hat mit 17,3 Grad C das höchste Julimittel Skandinaviens. Auf einem Foto sieht man Thor Heyerdahls "Kon-Tiki" , mit der er 1947 in 101 Tagen von Peru nach Polynesien segelte. Sie kann man auf der Museumsinsel Bygdoy besichtigen, einer Insel über die der Autor sehr spannend berichtet.

Ein weiteres Thema sind die Seen- und das Gebirgsland Ostnorwegens. Hier erfährt man, wer von Peer Gynt war. Ibsen hat ihm in einem Schauspiel ein Denkmal gesetzt. Die Musik zu diesem Drama schrieb Edvard Grieg. Peer verlässt seine Geliebte Solveig und begibt sich hinaus in die Welt. Zurück kehrt er als ein Mann, der Schiffbruch erlitten hat. Das norwegische Gretchen rettet ihn aus seiner Verzweiflung. All die Jahre hat sie ihn geliebt, an ihn geglaubt und auf ihn gehofft. Damit gibt sie seinem Leben einen Sinn.

Die Gebirge Dovrefjell, Rondane und Jontunheimen gelten heute als beliebte Wandergebiete. Die gewaltigen Steine und Felsformationen dort regen die Fantasie der Norweger an. Sie Sage erzählt, dass hier einst Riesen und Trolle lebten. Die Trolle gibt es vielleicht noch immer dort.

Auch Norwegens Südküste kommt zu Sprache. Dort schneidet der Lysefjord 42 Kilometer fast gradlinig in die Gebirgslandschaft und dort auch beeindruckt die größte Touristenattraktion: das 600 Meter über dem Fjord gelegene Gebirgsplateau, das an seiner Spitze nur 25x25 Meter groß ist.

Dem Maler Munch, über den ich kürzlich eine Rezension schrieb, sind zwei Seiten gewidmet und auch dem Schriftsteller Knut Hamsun, bevor der Autor das südliche Nordland erkundet. Besonders beeindruckt mich die Atmosphäre von Stavanger, genauer die farbigen Holzhäuser hier. Auf zwei Seiten wird man über ein typisches, traditonelles Bauwerk, das so genannte "stabbur" aufgekärt. Dabei handelt es sich um ein Vorratshaus, das genau wie die Stabkirchen, über die ausführlich berichtet wird, aus massivem Balken gezimmert ist. Die Farbe der Gebäude sind ochsenblutrot.

Die Pflanzenvielfalt der kargen Tundra und das traumhafte Fjordland bis Trondheim lernt man kennen. Die germanische Religionsauffassung kommt ferner zur Sprache, die Dorschfischerei wird thematisiert und es werden die Minderheiten an der Eismeerküste kurz vorgestellt, bevor man schließlich über das Polarlicht aufgeklärt wird. Diese Lichterscheinung entsteht, weil positiv und negativ geladene Partikel der Sonne in die Erdatmosphäre eindringen, also in 100 bis 300 Kilometern Höhe und dort mit neutralen Glaspartikeln kollidieren.

Zum Schluss werden Hammerfest und Spitzbergen noch vorgestellt. Spitzbergen ist eine Inselgruppe die von 2000 Gletschern bedeckt wird.

Ich habe zuvor nur wenige Bilder von Norwegen gesehen und bin überwältigt von der Schönheit des Landes, von dem ich hoffe, es in meinem Leben irgendwann noch besuchen zu dürfen. Das Buch hat mich wirklich neugierig gemacht.




Rezension: Süd- Burgenland(Gebundene Ausgabe)

Der Journalist Oliver Lehmann hat gemeinsam mit dem Fotografen Manfred Horvath ein zauberhaftes Buch über das Südburgenland verfasst, dessen Texte beinahe poetisch daherkommen und dessen Bilder von geradezu atemberaubender Schönheit sind, nicht zuletzt wegen der Melancholie , die sie auf subtile Weise zu visualisieren vermögen. Beeindruckend. Von diesen Bildern möchte ich zunächst berichten, bevor ich mich den Texten zuwende.

Man sieht gleich zu Beginn ein Haus von Reben umgeben, später tanzende Kinder, die offenbar einer Folkloregruppe angehören und verdeutlichen, dass man im Südburgenland das Brauchtum pflegt, Bauern bei der Maisernte, Frauen beim längst raren Federnverschleißen, das morbide Kastell der Familie Festetics im abbröckelnden Habsburgergelb, versteckte Herrenhäuser , Glocken und Kirchlein, handarbeitende Frauen, Bäuerinnen beim Einsammeln von Esskastanien, beim Hüten der Gänse, beim Entkernen von Kürbissen, aber man sieht auch einheimische Weinbeißer beim Heurigen sich fröhlich bei den Händen nehmend und vieles andere mehr. Ein erster Eindruck, vielsagend , der neugierig auf die Texte macht....

Außer Burgen gibt es im Burgenland so ziemlich alles, was das Herz des urlaubenden Menschen begehrt. Bunt getünchte Häuser mit barocken Giebeln, Kirchen mit Zwiebeltürmen, Störche, gutes Wetter, gemütliche Gasthäuser mit bodenständiger Küche und dazu auch noch den Wein. Der Süden des Burgenlands ist offenbar der authentischere Teil des Burgenlandes, wenn man dem Autor Glauben schenken darf.
Deutsch Schützen ist dort das Zentrum des südburgenländischen Weinbaus. Bei den meisten Weinbauern stehen noch Kühe und Schweine im Stall. Hinter Deutsch Schützen ist die Welt keineswegs zu Ende, was es dort und im gesamten Südburgenland zu sehen gibt, berichtet der Autor im Rahmen einzelner sehr nachdenklich angelegter Beiträge.

Vom Leben im Dorf Stintanz liest man und wie die Frauen dort Geschichte verwalten , von den traditionellen Dorfstrukturen, die durch urbane Netzwerke abgelöst werden, von Veränderung, die selbst dort Einzug hält.
Interessant ist der Bericht über ein " Kitting " im Freilichtmuseum in Bad Tatzmannsdorf. Diese aus Holzstämmen gezimmerten Blockwerkspeicher mit Spitztonnenwölbung, Lehmbewurf und Strohdächern gehen als Typus auf lykische, also kleinasiatische Speicherhäuser des 3. Jahrhunderts zurück. Man liest vom Schweigen über die Blutorgie von Rechnitz und ich finde es lobenswert, dass der Autor auch auf diese Dunkelstelle im südburgenländischen Gestern hinweist. Geschichte lässt sich nicht verdrängen. Man muss sie aufarbeiten, damit sie nicht lähmend auf das Heute wirkt.

Man liest von der Frömmigkeit der Menschen im Südburgenland, auch vom liebsten Pilgerziel der burgenländischen Gläubigen und schließlich von den Kirchen von Neuhaus am Klausenbach. Dort stehen sich ein protestantisches und ein katholisches Pfarrhaus gegenüber. Über die Völker im Süden, über Brot und Wein aber auch über kulturhistorische Besonderheiten wird man informiert und beginnt allmählich zu begreifen, weshalb das Südburgenland das Burgenland des Burgenlands ist...



 

Rezension:Kulinarische Landschaften von Brindisi bis Dubrovnik (Gebundene Ausgabe)


Das Autorenteam Meuth/Neuner-Duttenhofer befasst sich in diesem Buch mit kulturell seit Jahrhunderten gewachsenen Gegenden um die Adria und setzt sich in dem Zusammenhang insbesondere mit den jeweilig lokalen , kulinarischen Facetten auseinander. Zudem kommen gastronomische Highlights, kulturhistorische Besonderheiten und landschaftlich Pittoreskes zur Sprache. 

Die in diesem Buch erörterten Gebiete sind: Venetien und Emilia -Romagna, die Marken, die Abruzzen und Molise, Apulien, Dalmatien, Istrien, das Friaul und Julisch Venetien.Ihren Anfang nimmt die Reise in Venedig. Imposante Bilder von der schönen Morbiden, dazu ein kleiner historischer Abriss und gastronomische Impressionen verlocken den Leser hier zu verweilen, doch wissbegierig wie er ist, lässt er sich selbst von der Schönen nicht all zu lange betören. 

Schon beim Durchblättern dieses gelungenen Geschenks für die Augen bemerkt man, dass es viel Entdeckenswertes rund um die Adria gibt und Venedig auch ein weiteres Mal besucht werden kann.
Hafenstädte, wie Chioggia und Cesenatico, auch der Badeort Rimini werden thematisiert.Die Romagna ist ein altes Weinland aber auch in den Marken ist die Qualität der Weine hervorragend. Die Autoren stellen hier das Weingut Barbara vor und loben dessen Montepulciano.Einer der elegantesten Badeorte an der Adria ist Senigallia. 

Von den feinsten Gerichte des Nobelrestaurants " Uliassi" und " Madonnina" wird berichtet und es werden u.a. die Rezepte von " Sepie auf schwarzer Pasta", " Scapo Zen" und " Hot-Dog vom Kalamar" veröffentlicht.
Man liest von malerisch gelegenen, verträumten Dörfern in den Abruzzen und den dort angebauten Weinen, besonders dem Montepulciano de Abruzzo. Auch hier wieder gibt es interessante Gastronomieadressen und Rezepte für deine lokale Gerichte. 

Schön ist die Stadt Polignano a mare, deren Altstadt direkt in die Felsen gebaut worden ist.Etwas nördlicher noch kann man die Krone Apuliens besichtigen. Darunter versteht man das Castel del Monte, das von dem genialen Friedrich II 1233 erbaut worden ist und für kulturhistorisch Interessierte das Reiseziel Nr. 1 in Apulien darstellt. Was das Chint von Pülle möglicherweise gerne gespeist hätte haben können, erfahren sie von den Autoren ebenfalls. 

Bari ist die Hauptstadt Apuliens. Diese Metropole aber auch Brindisi muss man sich ansehen. Wer in Brindisi speisen möchte sollte die " Trattoria Pantagruele" aufsuchen, die Speisekarte soll dort vielversprechend sein. Zwölf Antipasti gibt es , allesamt werden aufgetischt! Das Rezept für " Maltagliati mit Pilzen" scheint problemlos, selbst für eine junge Hausmännerhand, nachzuvollziehbar zu sein. Der Markt von Brindisi ist ein eindringliches Farb-Erlebnis , das man sich nicht entgehen lassen sollte. Doch zuvor sollte man sich die Besonderheiten der weißen Stadt, sprich von Ostuni, aber auch von Aberobello vergegenwertigt haben. Beide Orte liegen in der Trulli-Region. Die Bauweise der so genannten Trullis stammt aus Vorderasien. Über 10 000 steinerne Rundhäuser dieser Art gibt es noch in Apulien. Sie sind Weltkulturerbe. 

Die Weine Apuliens werden gelobt, das Weingut Monaci hervorgehhoben.Albanien und Montenegro außer Acht lassend, wird das dalmatische Dubrovnik vorgestellt und man ist beeindruckt von der Schönheit des Ortes.Die gehobene Gastronomie scheint bemerkenswert zu sein, wie die vorgestellten Rezepte verdeutlichen. Die Weißweine der Insel Korcula, auch die gegrillten Drachenköpfe , die man hier mit Knoblauchöl übergießt, hat man gewiss schon in vorangegangenen Jahrhunderten zu schätzen gewusst. Imposant auch die Halbinsel Peljesac und dort die Muschel- und Austernbänke . Ein lokales Gericht der Halbinsel ist " Schwarzer Risotto" , anders zubereitet als in Italien aber mit durchaus delikaten Zutaten. 

Von Dalmatiens Inselwelt wird gesprochen, die grüne Korcula, die sonnige Hvar mit dem gleichnamigen pittoresken Hafenstädtchen und dem dort auf der Insel angebauten, leckeren Wein wird erwähnt." Plavac Mali", der 2005 auf der Bordelaiser Weinmesse 13 Goldmedaillen gewann, soll geradezu sensationell für kroatische Weine sein.Bilder der Hafenstadt Split wirken ebenso einladend, wie die Vorstellung des dort zu findenden Restaurants Nostromo. Auch hier grillt man gerne Fische. Das scheint offensichtlich typisch für diese Seite der Adria zu sein. 

Über das Seeigelparadies wird man unterrichtet und weiß anschließend auch, wie man diese lecker zubereiten kann.In Istrien und dort im Nobelrestaurant Opatija machte Kaiser Franz Josef einst Ferien. Empfehlenswert soll das Hotel Miramar sein. Die Küche ist international, doch auch dort wartet man mit gegrillten Fischen auf , wie etwa " Wolfsbarsch mit Mangold" . 

Ein geschäftiger Badeort scheint Kastav zu sein. Das hier vorgestellte Restaurant " Kukuiku" lockt nicht nur mit delikaten Speisen, sondern auch mit einem hübschen Ambiente.Kakanien ist die größte Stadt Istriens . Sie ist kulturhistorisch eine Besonderheit, wie die Autoren näher erläutern. Im Restaurant " Damir und Ornela" in Novigrad kann man offenbar ohne wochenlange Reservierung keinen Platz bekommen, was potentielle Touristen frühzeitig zur Tat schreiten lassen sollte. " Marinierter Seebarsch" aber auch " Gnocci mit Seebarschsugo" gelten als kulinarische Glanzlichter. Wer diese genießen möchte, weiß , was zu tun ansteht. Nebenbei bemerkt ist Novograd 1500 Jahre alt. Älter als diese istrische Stadt ist jedoch Istriens Rinderrasse " Boscarin" und die Koch-Methode der Peka, einer mit Glut bedeckten Glocke, über die man ebenfalls informiert wird. 

Triest schließlich ist die Schnittstelle der vorgestellten Welten, die sich in ihrer Verschiedenheit dort auch gastronomisch widerspiegelt, aber mitunter auch zu interessanten Vermählungen in den Töpfen führt.
Der italienische Begriff für Hügel ist Collio, der slowenische Brda.Collio und Brda sind ein Gebiet , in dem vortreffliche Weine wachsen und zwar mineralisch saftige, die gut altern. Von diesen feinen Weinen wird zu Ende des Buches berichtet. 

Zu Ende des Buches lassen abermals leckere Rezepte das Wasser im Mund zusammenlaufen. " Überbackene Muscheln" , " Meeresfrüchte vom Grill", " Vongole in Weisswein" , aber auch ein sensationelles Rezept für " Tagliatelle mit Garnelen" lassen überdenken, ob man vielleicht doch nochmals nach Venedig reisen sollte, um sich erneut auf den Weg zu machen.Es gibt viel zu entdecken. Eine einzige Reise genügt da wohl nicht. Ein tolles Buch